So, nachdem zwei unserer Herrschaften noch schlafen, nutzen wir (Alex und Babsi) nun die Zeit, um euch auch endlich an unseren Erlebnissen hier im fernen China teilhaben zu lassen.
Die letzte Woche in Peking ist wie im Flug vergangen und verlief in etwa so: Nach einer erstaunlich entspannenden Zugfahrt kommen wir bei strahlendem Sonnenschein frühmorgens in der Hauptstadt an (bepackt mit tausend Taschen und unzähligen Plastiktüten, also so richtig stilecht), um erstmal unser Zimmer in der Jugendherberge zu beziehen. Dort gibt es zwar zunächst ein paar kleinere Komplikationen, doch nach einem ordentlichen Anschiss bekommen wir tatsächlich ein sauberes Zimmer. Zwar sind nicht alle von uns von den sanitären Einrichtungen begeistert, doch so langsam gewöhnen wir uns an die hier typischen Ersatzklo-Rinnen ;)
Dann geht es erstmal in die Innenstadt, wo wir den Platz des Himmlischen Friedens mit dem Mao-Mausoleum, dem Volkskongress und seinem berühmten Tor (Tian'an Men) bestaunen. Gleichzeitig sind wir hier wohl die größte Touristenattraktion, denn so schnell können wir gar nicht schauen, wie uns kleine chinesische Kinder auf den Schoß gedrückt werden ;)
Auch der Nachmittag bleibt etwas ruhiger: Wir besuchen den großen Beihai-Park und sehen uns abends vom Kohlehügel aus die Kaiserstadt von oben an.
Genau die steht auch am nächsten Tag auf dem Programm. Die Paläste sind wunderschön und die Anlage so groß, dass wir einen ganzen Tag dafür brauchen, dennoch wäre die Hälfte der chinesischen Besucher auch noch zu viel gewesen. Außerdem ist es sehr heiß und da Chinesen ja bekanntlich Schirme lieben, mit denen sie alle Leute vertreiben, die ihnen zu nahe kommen, sind wir relativ froh, als wir den ruhigen Ostflügel entdecken. Abends haken wir einen weiteren obligatorischen Punkt auf unserer Wochenliste ab und gehen Pekingente essen: Hmmmmm, soooo lecker, dass wir gleich 2 1/2 ganze Enten verdrücken, was von allen Seiten bekichert wird! Wir müssen nun einmal mehr essen, als die dürren chinesischen Mädchen, die auch nur halb so groß sind wie wir ;))
Mittwochs kam wohl das größte Highlight von allen: die chinesische Mauer! Nachdem wir uns ein Stück ausgesucht hatten, das bei Touristen eher unbekannt und daher auch nicht so viel besucht ist, haben wir sogar eine Reiseleiterin und einen Chauffeur für uns alleine. Zuerst laufen wir jedoch die Seelengasse vor den Ming-Gräbern hinunter; nach einer Jade- und einer Cloisonné-Fabrik mit kurzem Mittagessen, gelangen wir endlich an die große Mauer. Leider lässt uns unsere hektische Reiseleiterin viel zu wenig Zeit, dennoch schaffen wir - schwitzend unter unseren neuen Touri-Reishüten - ein ganzes Stück inmitten einer wunderschönen und ruhigen Landschaft. Es gibt natürlich Tausende von Fotos und uns tun jetzt schon alle leid, die sich die komplett ansehen müssen. *hehe
So, und da wir euch nicht überlasten bzw. zu viel von eurer kostbaren Zeit in Anspruch nehmen wollen, beenden wir hiermit den ersten Teil unseres Pekingberichtes.
Jetzt wird erstmal gefrühstückt!
Samstag, 18. August 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen