Huang Shan (die Gelben Berge)
5 Chinesen und eine LaoWai auf den Bergen
Freitag:
Abreise mit dem Zug. Fazit Zugfahren ist echt bequem und hardsleeper reicht völlig aus!
Nach 11 Stunden Fahrt dann endlich Ankunft. Raus in Touristraße… Chinesen stehen sehr auf ihren eigenen Kitsch! Wie schrecklich.
Samstag:
Ach ja das Aussteigen und die Touristraße waren natürlich auch schon Samstag. Dann gings weiter mit dem Bus an den Fuss der gelben Berge. Ab ins Hotel, zum Mittagessen und zur ersten Station unserer Wanderei: zwei Wasserfälle. Bis hierhin war alles ganz super toll. Essen, Wetter, Leute. Aber die erste hat schon nach den ersten 5 Treppenstufen zum Jammern angefangen, na das kann ja heiter werden… zu allem Überfluss hat uns das schöne Wetter auch schon auf unserem ersten Gipfel verlassen und damit war das Regenwochenende eröffnet! Nach unserem zweiten Wasserfall und 2 Paar nassen Schuhen ging es dann zurück ins Hotel zum Abendessen und Trocknen. Und zum Kartenspielen!
Sonntag:
Oh nee es regnet! Also schon früh aufstehen und dann das. Mit dem Bus gings dann zur Gondelstation und dann rauf auf den Berg. Im Regen gings dann 2 Stunden lang zum Hotel. Völlig durchnässt kamen wir dann auch an, tolle Überraschung: Keine Handtücher auf den Zimmern, also heute keine Dusche toll, ich muss mich ja nicht riechen! Aber Gott sei dank gabs ne Heizung, die funktioniert hat und so wurde schon mal die erste Ladung getrocknet, denn meine tolle neue Regenjacke hat doch nach 2 Stunden Dauerregen aufgegeben (meine Schuhe sind aber toll!). Wieder trockengelegt und frisch gestärkt gings dann auf die erste Runde. Also der Berg besteht wirklich nur aus Treppen, ich weiß wirklich nicht, wie die zum Teil da den Beton für die Stufen hingebracht haben, aber in China geht ja alles! Leider war die Aussicht auf Grund starker Wolkenvorkommen fast bis auf ein Minimum reduziert, aber wenn sie sich mal kurz ein wenig geteilt hatten, konnte man schon erkennen, wie toll es ist. Und der Nebel, den ich extra für Familie Coulin beschreiben wollte, war doch eher nasser Regen, aber trotzdem gut für die Haut. Dann gings wieder völlig nass zurück ins Hotel ohne Dusche und ohne gescheites Abendessen, denn das war meinen Mitreisenden auf dem Berg zu teuer (ich hätte es mir gerne geleistet! Buhuuu).
Montag:
Juhuu es regnet nicht mehr! Es is nur noch bedeckt und kalt. Aber besser als Regen. Also los, alles zusammen gepackt und losgezogen. Es war wirklich bitterkalt bis Mittags, da hat es dann langsam zum Aufreissen begonnen und was machen wir? Wir müssen wieder absteigen, weil der Zug schon diesen Abend wieder fährt! Aber der Abstieg war echt toll. Und man konnte die Schönheit erkennen, wenn schönes Wetter gewesen wäre. Was solls, war auch so schön, denn durch das schlechte Wetter waren weniger Leute unterwegs und somit hatte man auch mal kurz ein Plätzchen ganz für sich allein.
Nach dem Abstieg waren wir dann auf unserem Weg zum Bahnhof noch in einem alten chinesischen Dorf, sehr schön, und dann gings auch schon zum Bahnhof!
Toll: Berge; Landschaft; Luft
Schrecklich: Wetter; Chinesen, die ein ganzes Wochenende nur Chinesisch miteinender Reden
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