Hallo allenander!
So da bin ich mal wieder!
Und ich war das Wochenende auch schon wieder weg! Denn die Umlandserkundungen haben begonnen. Erster Schritt Suzhou.
Eine kleine nette Stadt eine Stunde mit dem Zug weg von Shanghai. Diese kleine Stadt hat auch nur ueber 5 Mio. Einwohner, aber das merkt man ihr auf gar keinen Fall an.
So aber nun von Anfang an: also wir, Debbie und ich, sind am Samstag Vormittag ganz relaxed zum Bahnhof. Wir hatten unterschiedliche Angaben, wie das mit dem Ticketkauf klappt. Von dass wir eh schon viel zu spaet dran seien, bis hin, dass es gar kein Stress waere einfach zum Bahnhof zu gehen und sich in den naechsten Zug zu setzen. Auf jeden Fall waren wir am Bahnhof, und der naechste Zug, fuer den es noch Stehplaetze in der ersten Klasse gab, ging 2 Stunden spaeter, aber was solls, wir sind ja im Urlaub. Und dann gings los. Als wir ankamen waren wir auch gleich von einer ganzen Gruppe Chinesen umringt, die uns einzigen Lao wais mit Karten und Transportmoeglichkeiten versorgen wollten. Nach langem hin und her haben wir uns dann doch von einem ueberreden lassen, dass er uns zur Faehrstation fahren darf. Wir haben auf der Karte genau lokalisiert, wo wir hinwollten. Waehrend der Fahrt kam es uns schon komisch vor, dass wir immer naeher an eine Pagode heran kamen, die genau so aussah, wie die, die wir nach einer Bootsfahrt erreichen wollten. Komisch, komisch. Nachdem wir schon vor einem Boot standen, haben wir beschlossen, uns doch fuer die 10 RMB da hin fahren zu lassen, wo wir hinwollten. Dann waren wir bei einer Faehre und haben dann allein zu zweit ein ganzes Boot fuer uns gehabt. So kamen wir zum Tierberg, und es war nicht so voll, wie befuerchtet. Echt nett. Dann sind wir ins Hotel und haben uns bei Rebecca gemeldet, einer Australierin, die in Suzhou Englisch unterrichtet und die wir in Shanghai mal kennen gelernt haben. Sie war total erfeut, dass wir unser Versprechen wahr gemacht haben und sie besuchen gekommen sind. Denn sie war der Meinung, dass eh nie jemand kommen wuerde. Mei so sammer halt! So hatten wir dann nach dem doch etwas anstrengenden Zugkartenkauf fuer den naechsten Tag und grosser Verwirrung beim gegenseitig finden (wie koennen denn auch 2 Hotels von der gleichen Kette in der gleichen Strasse sein!), einen netten Abend mit echt billigen Cocktails!
Nach einer entspannenden Nacht gings dann nach dem Fruehstueck wieder los. Zum Garten des Meisters der Netze. Wir haben uns dann kurzfristig dazu entschieden, uns von einer Fahrradrikscha fahren zu lassen. Der arme Kerl, zwei schwere Deutsche auf seinem kleinen Fahrrad! Aber wir haben ihm dann am Schluss auch mehr gezahlt, als ausgehandelt war! Um unser Gewissen zu beruhigen. Als wir vor dem Garten ankamen, haben wir eine deutsche Reisegruppe vor uns entdeckt, ab diesem Augenblick haben wir nur noch Englisch geredet, um ihr unauffaellig folgen zu koennen. Chinesische Gaerten sehen uebrigens nicht so aus, wie wir uns einen Garten vorstellen. Das sind kuenstlich angelegte Kompositionen aus Steinen, Wasser und Baeumen! Auf gar keinem Fall Gras! Aber sie sind schon ganz nett! Nach dem kleinsten aber schoensten Garten von Suzhou gings in den mit vielen Felsen, den Loewenhain. Dort konnte man durch ein Labyrinth von Hoehlen und Gaengen laufen, blos leider wurde uns das am Ende dann irgendwann zu bloed und wir haben zu klettern angefangen, um raus zu kommen! Grins, das kann schon mal vorkommen. Dannach gings ins gerade frisch eroeffnete Suzhou Museum, echt ne tolle Architektur, und vor lauter Muedigkeit haben wir dann unseren letzten Programmpunkt gestrichen und sind nur noch auf nen Kaffee in die Stadt. Leider gibt es dort in der Gartenstadt nicht so viele Parks, in die man sich legen koennte, um noch ein bisschen zu lesen und sich zu erholen. Deshalb mussten wir noch schnell in den Zoo. Dann haben wir uns eineinhalb Stunden vor Abfahrt zum Bahnhof aufgemacht. Viel zu frueh! Und dann sassen wir da! In einem Wartesaal der sich immer mehr mit Chinesen fuellte und dann am Schluss waren sicher 1500 Chinesen mit uns in einem Raum. Unglaublich, und somit war auch keine Luft zum Atmen mehr da. Dann auch noch Verspaetung! Super!
Nach einer Fahrt in der Holzklasse mit lauter chinesischer Popmusik, sind wir dann doch noch in Shanghai angekommen und ins Bett gefallen.
So und was kommt naechstes Wochenende?
Gruss
Babsi
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen